Delegationsreise nach Fernost

Delegationsreise nach Fernost

Klaus Breil war mit einer Delegationsreise in Peking, Shanghai und Tokyo Klaus Breil war mit einer Delegationsreise in Peking, Shanghai und Tokyo

Delegationsreise nach Fernost

Die Delegationsreise des Wirtschaftsausschusses vom 06. bis 11. Mai nach China und Japan.
Ziel: Entscheidungsträger und Akteure dieser wichtigen Industrienationen und Abläufe bei unseren Partnern kennen zu lernen.

1. Station Peking:
Gespräch mit dem Vize-Vorsitzenden des Wirtschafts- und Finanzausschusses des Nationalen Volkskongresses Peng Sen. Erläuterung der bevorstehende Neuordnung der Beziehungen zwischen der Nationalregierung und den Provinzen. Die Prozesse sollen synchronisiert und somit effizienter gestalten werden, gilt besonders in den Bereichen der Energieversorgung.
State Grid Corporation of China: Größtes Energieunternehmen in China, zuständig für den Netzbetrieb, Sicherheit und Netzausbau. Besonders interessant für uns ist ist die Entwicung von Verfahren zur Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CCS-Technologien).
Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie: Gespräch mit dem Vizeminister Liu Lihua über den neuen Fünf-Jahres-Plan. Ziele: mehr Marktwirtschaft, Abbau von Regulierungen, Förderung von Innovationen und "grüne" nachhaltige Entwicklungen. In der Außenwirtschaftspolitik besondere Zusammenarbeit mit Deutschland steht im Fokus.
China National Tourism Agency: Tourismus wird in China generell stark ausgebaut. Derzeit 80 Millionen Reisende pro Jahr - davon 28 Millionen in das Ausland, wobei Europa und Deutschland führende Zielregionen sind. Mit weiteranhaltenden kräftigen Wachstum ist zu rechnen.

Treffen mit den Repräsentanten der deutschen Automobilherstellern VW Audi, Daimler und BMW: Erwartung, dass die deutsche Prämienautohersteller ihre Stellung auf dem Markt insbesondere auch durch Partnerschaften ausbauen können.

Fahrt mit dem sehr luxuriös ausgestatteten Schnellzug CRH§C von Peking nach Shanghai in knapp fünf Stunden bei der Durchschnittsgeschwindigkeit von 300 km/h.

2. Station Shanghai
Einzelbesuch des Joint Venture des Shanghai Electric Power Generation Co. Ltd., einer 40-prozentigen Siemensbeteiligung: Herstellung von hochmoderne und technologisch ausgefeilte Standardturbinen für China und den Weltmarkt.
Anschließend in der Nachbarschaft Besuch bei Voith Hydro, führender Produzent für Turbinenanlagen für Wasserkraftwerke. Für China sehr wichtig, denn es sind bis zu 200 Pumpspeicherkraftwerke geplant, die zu jeder Zeit verfügbare Regelenergie produzieren können.
Gespräch mit dem Vorsitzenden des Finanz- und Wirtschaftsausschusses der Stadt: Das Urbanisierungsprojekt Lin Gang City (neuer Stadtteil am Wasser) wird zielstrebig weiter fortgeführt.


Klaus Breil bei Voith HydroKlaus Breil bei Voith Hydro


3. Station: Tokyo
Intensive Gespräche mit Wirtschaftswissenschaftlern über das Wirtschaftsprogramm "Abenomics". Neben kräftigen finanzwirtschaftlichen Impulsen auch Richtungsvorgaben für vermehrte Sonderwirtschaftszonen, Anreize für private Investitionen, Förderung der Berufstätigkeit von Frauen und deren Gleichstellung in Unternehmen.
Gespräch mit dem Repräsentanten der Deutschen Bundesbank: Einvernehmen, dass die Politik der "Abenomics" im Einklang mit Deregulierung das Land nach langen Jahren der Stagnation aus der Lethargie befreien kann.
Gemeinsame Sitzung mit den Mitgliedern des Ausschusses für Wirtschaft, Handel und Industrie: Hohe Erwartungen der Gesprächsteilnehmer an die Erfolgschancen der "Abenomics". Es wird erwogen im Ausland erwirtschaftete Gewinne der ausländischen Tochtergesellschaften japanische Konzerne steuerbegünstigt repartiert werden können.

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