BREIL: Vorschlag der WWF-Studie zur Stromversorgung treibt die Kosten

BREIL: Vorschlag der WWF-Studie zur Stromversorgung treibt die Kosten

BREIL: Vorschlag der WWF-Studie zur Stromversorgung treibt die Kosten

BERLIN. Zu der Vorstellung der WWF-Studie, die differenzierte Kapazitätsmärkte im Strommarkt empfiehlt, erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Klaus BREIL:

Der Vorschlag, sogenannte fokussierte Kapazitätsmärkte einzuführen, ist der sprichwörtliche Wolf im Schafspelz. Hierbei müssen die Kraftwerksbetreiber lediglich nachweisen, dass sie notfalls Strom liefern könnten und werden dafür entlohnt. Die vom WWF gewollte Unterscheidung in Bestandskraftwerke und Neubauten wäre dann ein "Kapazitätsmarkt de Luxe". Finanziert werden soll dieser Luxus zudem über die Netzentgelte. Es entstehen weitere Kosten für die Verbraucher.

Um die langfristige Versorgungssicherheit mit Strom zu gewährleisten, hat die Koalition mit der Gesetzes-Novelle zur Kraft-Wärme-Kopplung eine solide Grundlage für die Entfaltung solcher Anlagen geschaffen.

Für die nächsten Winter steht dann mit der jetzt anstehenden Novelle des Energie-Wirtschaftsgesetzes eine besser strukturierte Beschaffung von Stromkapazitäten an.

Zudem wird die vielversprechende Umsetzung der zwischen Norwegen und Deutschland geplanten Stromverbindung die Versorgung absichern. Dieser Nordlink genannte Interkonnektor schafft den direkten Zugang zu norwegischen Wasserkraftwerken.

Die sich abzeichnende Fertigstellung der "Thüringer Strombrücke" sorgt schließlich für weitere Versorgungssicherheit, gerade für den süddeutschen Raum.

Dies alles ist bei weitem zielführender und wesentlich kostengünstiger als die vom WWF angedachten Kapazitätsmärkte.

Download der gesamten Pressemitteilung im PDF-Format:
792-Breil-WWF-Studie.pdf (10.10.2012, 92.65 KB)

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