Besuch der Agentur für Arbeit in Starnberg

Besuch der Agentur für Arbeit in Starnberg

Klaus Breil, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und weitere Vertreterinnen und Vertretr der FDP mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Agentur für Arbeit in Starnberg (Foto: Rainer Hange) Klaus Breil, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und weitere Vertreterinnen und Vertretr der FDP mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Agentur für Arbeit in Starnberg (Foto: Rainer Hange)

Besuch der Agentur für Arbeit in Starnberg

Am 25. März besuchte Klaus Breil erneut eine wichtige Institution im Wahlkreis: Zusammen mit der Bundesjustizministerin und Kreisrätin in Starnberg Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und den Vorstandsmitgliedern des FDP-Verbandes Starnberg Michael Schildbach und Herrn Rainer Hange besuchte Klaus Breil die Agentur für Arbeit in Starnberg. Empfangen wurden sie von der Vorsitzenden der Geschäftsführung Weilheim Anette Farrenkopf, die seit Herbst letzten Jahres auch federführend für die Agenturen in Fürstenfeldbruck, Landsberg, Garmisch-Partenkirchen und Starnberg zuständig ist.
Anette Farrenkopf betonte, dass nur ein enges Zusammenwirken von Politik, Arbeitsagentur, Behörden und natürlich der Wirtschaft zu einem optimalen Ergebnis für die Arbeitssuchenden führen kann und begrüßte das große Interesse der Bundes-und Kommunalpolitiker. Auch Klaus Breil zeigte sich sehr beeindruckt von den interessanten Einblicken in den regionalen Arbeitsmarkt und die Arbeit der Agentur für Arbeit: "Diese Informationen sind für mich äußerst wichtig bei der Beurteilung von wirtschaftspolitischen und sozialpolitischen Fragestellungen im Rahmen der Gesetzgebungsverfahren," so Breil.

Sie erhielten bei dem Besuch einen Einblick in die Organisationsstruktur und die Zusammenarbeit der einzelnen Arbeitsbereiche Arbeitsamt und Jobcenter, die beide für Vermittlung von Arbeitslosen und Qualifizierungsmaßnahmen in engem Kontakt mit den Firmen und den Sozialeinrichtungen zuständig sind.
Die Arbeitslosigkeit ist mit knapp über drei Prozent jetzt im Winter durch das Baugewerbe, Gastronomie und Saisonarbeit leicht angestiegen, aber gering im Vergleich zu anderen Agenturbereichen. Leider gibt es für die Kindergärten und Tagesstätten keine Erzieher und Erzieherinnen auf dem Markt, es fehlen Prüfungsplätze an den Fachakademien, die Ausbildungszeit bis zum Abschluß ist mit fünf Jahren zu lang. Auch Altenpfleger und Altenpflegerinnen werden dringend gesucht, da durch den hohen Anteil von älteren Menschen im Landkreis Starnberg ein hoher Bedarf besteht. Die Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit wünschen sich im Landkreis eine Hochschule für Gesundheitswesen wünschen, da der Standort mit den vielen Kliniken und Gesundheitseinrichtungen zukunftsweisende Arbeitsplätze aufzuweisen hat.

Mit über 41.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und davon über 4.000 selbständigen Personen hat der Landkreis Starnberg sehr viele Arbeitsplätze besetzt, es pendeln etwa soviele Menschen nach Starnberg, wie sie täglich die Kreisstadt verlassen. Das hohe Kostenniveau für Grundstücke, Häuser und Mietwohnungen erschwert dabei aber die Ansiedlung von neuen und besonders jüngeren Arbeitskräften.
Die Agentur in Starnberg hat auch Kontakt zu spanischen und griechischen Arbeitsbehörden, um junge Menschen aus diesen Ländern anzuwerben. Eine Berufs- oder Fachoberschule in Gilching aber auch ein Gymnasium in Herrsching wird als zusätzliche Bildungseinrichtung von den Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitsagentur begrüßt. Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmerverband, der IHK und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landratsamt ist sehr gut.

Sie haben auch als Kommunalpolitikerin oder -politiker interessante Einblicke in den Arbeitsmarkt im Landkreis Starnberg und Weilheim bekommen und können eventuell hier behilflich sein, dann nehmen Sie doch gerne zu uns Kontakt auf.

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