Dienstag, 7. September 2010
Pressemitteilungen Klaus Breil
- 28. 04. 2010
BREIL: Umweltrat widerspricht sich bei Laufzeitverlängerung selbst - Engpass beim Leitungsnetzausbau
BERLIN. Zu Äußerungen des Umweltrates zu längeren Laufzeiten von Kernkraftwerken erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Klaus BREIL:Der Umweltrat widerspricht sich selbst. Laufzeitverlängerungen seien überflüssig, weil es nicht an Technologien zur Nutzung regenerativer Energien mangele. Dennoch weist er auf den drohenden Engpass beim Leitungsnetzausbau hin, der ein starres Festhalten am Atomausstiegsgesetz verbiete. Der zum Transport großer Windstrommengen erforderliche schnelle Ausbau der Leitungsnetze ist kaum zu schaffen.
Ohne Laufzeitverlängerung müssen im Süden Deutschlands bis 2015 sechs Kernkraftwerke stillgelegt werden. Ob die zum Transport hoher Windstrommengen unerlässliche Verstärkung der Übertragungsnetze Richtung Norden bis dahin fertig gestellt ist, kann trotz Energieleitungsausbaugesetz heute niemand garantieren. Auftretende Transportengpässe in Richtung Süden würden nach dem Energiewirtschaftsgesetz zu einer Niedrigpreiszone im Norden und einer Hochpreiszone in Süden von Deutschland führen. Diese einseitige Belastung will die FDP-Bundestagsfraktion verhindern.
Wer wie Umweltrat, SPD und Grüne die Stilllegung von Kernkraftwerken ohne Rücksicht auf die Folgen für unser Energiesystem fordert, verursacht nicht nur hohe vermeidbare Belastungen von Wirtschaft und Verbrauchern in Deutschland, sondern schadet damit letztlich auch dem Ansehen der Erneuerbarer Energien. Umweltrat, SPD und Grüne nehmen durch ihre verantwortungslose Energiepolitik enorme Preissteigerungen für die Bürgerinnen und Bürger wissentlich in Kauf.